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12.06.2018 | News

Durch die Decke denken leicht gemacht! Die hohe Kunst, Fragezeichen „auszuhalten“

 

Können Sie Fragezeichen aushalten? Dann stehen Sie gut in den Startlöchern für „Design Thinking“. Mit Design Thinking finden Sie besonders kreative Lösungen zum Beispiel für bahnbrechende Innovationen. Sie stoßen zu Erkenntnissen vor, die Ihnen beim klassischen Brainstorming so nie in den Sinn gekommen wären. Aber - dafür brauchen Sie eine Tugend. Nämlich die Geduld, Fragen im Raum stehen zu lassen und sich intensiv mit Kunden und Nutzern zu befassen. Also sich nicht mit dem erstbesten Ideenfunken zufrieden zu geben. Das ist wie mit einem Sportbogen. Mit der richtigen Technik zunächst den Bogen auf Spannung bringen, bevor Sie den Pfeil losschießen. Also, können Sie Fragezeichen aushalten und mit dieser Spannung umgehen? Prima! Dann schauen wir uns mal Design Thinking an.

 

   Ein Automobilpionier fragte vor über hundert Jahren seine Kunden nach ihren - wir würden heute sagen - Mobilitätsbedürfnissen. Die Kunden waren sich einig: Schnellere Pferde wollten sie. Doch der Pionier ließ sich nicht auf diese erste Antwort ein. Er erforschte die Bedürfnisse weiter. Allmählich begriff er: Im Grunde wollten die Kunden keine schnelleren Pferde - sondern schneller individuell reisen, egal wie. Dieser Geistesblitz holte das Auto aus dem Nischendasein und machte es zum Massenprodukt. Erschwingliche Autos schneller als Pferde, damit gewann der Pionier das Rennen. Eine Erkenntnis mit Hebelwirkung, die Automobilgeschichte schrieb.

 

   Solche Erkenntnisse mit Hebelwirkung finden Sie durch Design Thinking. „Bevor Sie über Lösungen nachdenken, analysieren Sie die tieferen Bedürfnisse Ihrer Nutzer“, erklärt Christina Hiller, Managing Director bei next level consulting. Design Thinking bringt Sie dazu, geduldig Ihre Nutzer zu beobachten und nachzufragen. Sie loten die Tiefe aus, bis Sie wirklich sicher sind: Das will der Nutzer im Grunde seines Herzens. Erst danach finden Sie die Lösung. Und zwar eine wirklich gute Lösung. Christina Hiller ist - ebenso wie ihr Kollege Gunter Gruhser - sicher: Design Thinking ist ein wirkungsvolles Instrument für das Rennen um die besten Ideen. Für Problemlösungen, Innovationen und agiles Arbeiten mit multidisziplinären Teams. „Wir arbeiten bei unseren Kunden mit Design Thinking, wenn wir Lösungen für festgefahrene Probleme suchen oder echte Innovationen auf die Bahn bringen wollen“, sagt Gunter Gruhser, Senior Consultant bei next level consulting. Seine Auftraggeber melden ihm zurück: Endlich kommen bei Problemlösungen und neuen Ideen die Nutzer und deren Bedürfnisse ins Spiel. Wie befreiend! So finden Sie neue Wege und schreiben echte Erfolgsstories.

 

   Aber? Ja, ein kleines „aber“ gibt es. „Design Thinking ist kein Universalwerkzeug“, sagt Tina Hiller. Es reicht nicht, nur die Methode zu lernen und wie eine Checkliste im Unternehmen zu verbreiten. Design Thinking muss zur Aufgabe und zur Kultur des Unternehmens und der Führung passen. Wer mit dieser Methode arbeitet, braucht Offenheit für diese völlig neue Art des Denkens und einen neuen Prozess für Problemlösungen. Viele Unternehmen haben bereits Erfahrungen damit gemacht und bringen das erforderliche Mindset mit. Andere führen wir behutsam an Design Thinking heran - Schritt für Schritt mit unserem Erfahrungsschatz der Beratung. Vielleicht wusste auch der Automobilpionier vor über hundert Jahren: Ein eigenes Auto vor der Haustüre reicht nicht. Auch das Fahren will gelernt sein.

 

   Interesse am Design Thinking? Lernen Sie die Methode in unserem Training Design Thinking in Projekten kennen oder starten Sie gleich damit durch, Ihre Organisation mit Agiler Beratung fitzumachen für kreative Lösungen und bahnbrechende Innovationen.

 

Irrtümer und Änderungen vorbehalten.